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Das Hauptproblem im Kartoffelanbau
ist unbestritten die Kraut- und Knollenfäule. Es gilt aber
noch ein paar andere wichtige Dinge zu beherzigen.
Die Kartoffelknolle ist eine lebende Pflanze
und muss dementsprechend behandelt werden.
Pflanzen
- Grundsätzlich gilt es gesundes und zertifiziertes Pflanzgut
zu verwenden.
- Die Größe der Pflanzkartoffel spielt eine untergeordnete
Rolle.
Mit einer kleineren Sortierung kann eine größere
Fläche bepflanzt werden, weil mehr Knollen je kg vorhanden
sind. Der Ansatz
(d.h. neue Kartoffeln je Pflanzkartoffel) ist hingegen bei größeren
Knollen höher als bei kleineren Knollen. Somit ist vom
Ertrag her mit keinen größeren Unterschieden zu rechnen.
- Der Knollendurchmesser ist die Pflanztiefe der Knolle!
- Der Damm sollte Trapezförmig aufgehäufelt werden.
Vegetationperiode
- Den höchsten Wasserbedarf hat die Kartoffel während
der Blüte.
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Kraut- und Knollenfäule
- Die Krautfäule breitet sich bei feuchter und warmer
Witterung aus. Dabei ist der morgendliche Tau der ideale Nährboden
für diesen Pilz.
- Je dichter der Bestand zuwächst desto mehr besteht eine
Infektionsgefahr ( Der Zeitraum von Infektion bis zum sichtbaren
Befall beträgt ca. 5 Tage)
- Die Krautfäule ist nur vorbeugend zu behandeln mit entsprechenden
Mitteln.
- Unbehandelt Kartoffelbestände sind ein sehr, sehr hohes
Infektionspotenzial für gesunde Bestände.
- Sollte es zu einem Befall kommen, muss das Kartoffelkraut
unbedingt entfernt werden. Die Pilzsporen würden nach Niederschlägen
ins Erdreich wandern und die jungen Knollen befallen . Dies
ist der Beginn für die Knollenfäule, die im
Extremfall zu Totalausfällen führen kann.
Lagern
- Lagern minimal 4,5 Grad, sortenabhängig
- feucht lagern (min. 80% Luftfeuchte)
- dunkel lagern
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